Tierschutz ist nicht verhandelbar
Vor allem Nutztiere erfahren durch die Massentierhaltung und den Schlachtprozess ein Leid, das seines Gleichen sucht. Leider schweigen die Medien über tägliche Verstöße gegen das Tierschutzgesetz und welch Horror sich tagtäglich hinter den Mauern der Tierindustrie abspielt.
Jeder von uns kann etwas verändern. Wir entscheiden uns täglich beim Einkaufen für oder gegen Tierleid. Nur wer sich für eine vegane oder mindestens vegetarische Lebensweise entscheidet ist in der Lage ein Zeichen zu setzen und etwas zu verändern.
Arbeit für den Tierschutz
Die Kombination aus Tierrechtsaktivismus und juristischem Beruf ist eine kraftvolle Möglichkeit, die Rechte von Tieren zu schützen. Das Tierschutzgesetz ist lückenhaft und wird in der Praxis in unzähligen Fällen ohne Konsequenzen außer Acht gelassen.
Da die grausamen Machenschaften der Tierindustrie der breiten Öffentlichkeit verborgen bleiben , ist es mein Anliegen, durch Aufklärung und rechtliche Beratungen das Bewusstsein für die Bedeutung des Tierschutzes zu stärken.
In einer Gesellschaft, die zunehmend auf ethische Standards achtet, ist der Einfluss von Tierrechtsaktivismus unerlässlich. Meine Tierschutzarbeit soll nicht nur juristische Probleme lösen, sondern auch soziale Bewegungen fördern, die den Schutz der Tiere ins Zentrum der öffentlichen Diskussion rücken.
Ich arbeite als Rechtsanwältin für verschiedene Tierrechtsorganisationen, wie SOKO Tierschutz e. V ( (440) SOKOTIERSCHUTZ - YouTube ) , oder ARIWA (Animal Rights Watch) e. V. ((442) ARIWA - Animal Rights Watch e.V. - YouTube )
Diese Organisationen setzen sich leidenschaftlich für das Wohl von Tieren ein und kämpfen gegen Missbrauch, Vernachlässigung und die Ausbeutung von Lebewesen. Sie alle haben eines gemeinsam: Den Kampf für eine bessere Welt, in der Tierausbeutung gestoppt wird und wir Tiere als fühlende Individuen behandeln.
Verwaltungsrechtlicher Tierschutz
Tierrecht für Privatpersonen
Tierschutzorganisationen
Tierschutz ist Rechtsschutz
Als Anwältin stehe ich für Gerechtigkeit ein, nicht nur für Menschen, sondern auch für diejenigen, die keine eigene Stimme haben. Tiere sind fühlende Lebewesen, dennoch leiden jedes Jahr mehrere Millionen von ihnen in der industriellen Tierhaltung, in Tiertransporten und bei der Schlachtung unter Bedingungen, die mit Mitgefühl, Verantwortung oder Gerechtigkeit kaum vereinbar sind.
Viele dieser Praktiken bleiben für die Öffentlichkeit unsichtbar. Nur wer hinsieht kann verstehen, warum sich immer mehr Menschen für rechtlichen Tierschutz stark machen und eine vegetarische oder vegane Lebensweise bevorzugen.
Ich möchte aufklären, zum Nachdenken anregen und zeigen warum Tierschutz auch eine Frage des Rechts, der Verantwortung und unserer gesellschaftlichen Werte ist. Manche Aufnahmen mögen schwer zu ertragen sein, aber nur wer hinsieht und nicht wegschaut kann verstehen und etwas verändern.
Fleisch
Grausame Haltungsbedingungen und stundenlange Tiertransporte, die die Tiere massiv quälen und schwächen gehen dem brutalen Schlachtprozess in den Schlachthäusern voraus. Obwohl gesetzlich vorgeschrieben ist, dass Tiere vor dem Kehlschnitt betäubt werden müssen, verblutet ungefähr jedes fünfte Tier in Deutschland unbetäubt.
Schweine
Die Schweinehaltung hinter den verborgenen Mauern der Tierindustrie ist qualvoll. Obwohl Schweine als sehr intelligent gelten, werden sie bereits kurz nach der Geburt den leidvollen Bedingungen der Massentierhaltung schutzlos überlassen und verlieren nach nur wenigen Lebensmonaten auf grauenvolle Weise das Leben. Viele sehen zum ersten Mal Tageslicht auf dem Weg zum Schlachthof. Zu rechtswidrigen und qualvollen Haltungsbedingungen hat ARIWA e. V zahlreiche undercover-Recerchen veröffentlicht, die hier Recherchen - Schweine - ARIWA zu finden sind.
Der überwiegende Anteil aller Schweine weltweit wird zudem vor der Schlachtung mit Kohlendioxid „betäubt“. Eine leidvolle und äußerst schmerzhafte Methode, bei denen die Tiere große Panik und Schmerzen in den Atemwegen erleiden.
Schweine werden in Metallgondeln getrieben und in einen dunklen Schacht hinuntergefahren. In einer hochkonzentrierten CO2-Atmosphäre herrscht Sauerstoffmangel, der die Schweine durch Erstickung bewusstlos machen soll. Sie schreien, sind verzweifelt und führen einen qualvollen Todeskampf in der Dunkelheit. Sie trampeln, verletzen sich gegenseitig und versuchen vergebens, der tödlichen Situation zu entkommen.
Lesen Sie die Stellungnahme der Deutschen Juristische Gesellschaft für Tierschutzrecht zur Co2-Betäubung von Schweinen:
Rinder
Rinder leiden massiv in der Tierindustrie, ohne dass diese Tatsache ausreichend thematisiert wird. Viele Menschen sind sich der grausamen Realität hinter den Kulissen nicht bewusst. In fast allen Schlachthöfen weltweit wird bei der Betäubung auf Bolzenschussgeräte gesetzt, die dazu dienen sollen , die Tiere schnell zu betäuben. Doch allzu oft kommt es zu Fehlbetäubungen, sodass Rinder massiv verletzt, mit einem Loch im Kopf, bei Bewusstsein sind, wenn ihre Kehle aufgeschnitten wird, damit sie ausbluten. Dies ist ein kaum vorstellbarer , extrem leidvoller Zustand. Es ist eine Realität, die in der öffentlichen Diskussion mehr Beachtung finden muss, um das Bewusstsein für das Leiden, das hinter der Fleischproduktion steht, zu schärfen.
FLEISCH IM FOKUS: Rinderschlachtung // SOKO Tierschutz e.V.
Folter, Leid und Qualen im Schlachthof Aschaffenburg// SOKO Tierschutz e.V.
(586) Blut, Angst und Verzweiflung – Der Todeskampf im Schlachthof - YouTube
Zu rechtswidrigen und qualvollen Haltungsbedingungen von Rindern hat ARIWA e. V zahlreiche undercover-Recerchen veröffentlicht, die hier Recherchen - Rinder - ARIWA zu finden sind.
Geflügel
Ein besonders umstrittenes Verfahren ist die elektronische Betäubung in Wasser bei Geflügel. Hierbei werden die Vögel durch elektrischen Kontakt betäubt, was stressig und schmerzhaft ist. Diese Methode ist eine weitere grausame Praxis der Tierindustrie.
Qualen bis zum Schluss: So enden "Luna-Suppenhühner"
KFC Geheimrezept: Tierquälerei - NEUE AUFDECKUNG
❓Wie werden Hühner eigentlich geschlachtet? | Animal Equality Germany
Milch
Der Milchkonsum ist in unserer Gesellschaft so normal wie das "täglich Brot". Für den Milchkonsum erfahren Milchkühe unendliches Leid. Sie werden unaufhörlich zwangsbesamt, können sich oftmals in der Anbindehaltung kaum bewegen und ihre Kälber werden ihnen unmittelbar nach der Geburt entrissen, immer und immer wieder. Kühe empfinden eine starke Bindung zu ihrem Kalb. Oftmals schreien Mutter und Kind wochenlang nacheinander. Nach nur wenigen Monaten oder Jahren ist der Körper dieser Tiere so geschwächt und krank, dass sie schließlich ohne tierärztliche Behandlung zurückgelassen oder zwangsgeschlachtet werden. Heutzutage gibt es unzählige leckere pflanzliche Milchalternativen, sodass kein Grund mehr für diese grausame Praxis besteht.
https://youtu.be/hWdGR-pQcgA?is=MjVKK8Yeo2PBwG7d
https://youtu.be/slba0zlbATo?is=ZJaDzI78ZRLJJYEY
https://youtu.be/hzmC9_uguPg?is=Q5EB288ih8B3-YnD
https://youtu.be/w8evlEeJ9-w?is=veuPx_b0AzEFDqEb
Gier, Gewalt und Emmentaler - Milchbetrieb in Bad Grönenbach Undercover // SOKO Tierschutz e.V.
Eierindustrie
Die Eierindustrie ist ein oft übersehenes, aber grausames Kapitel der modernen Landwirtschaft. Millionen von Hühnern werden unter Bedingungen gehalten, die kaum tierfreundlich sind. Legehennen leben in überfüllten Käfigen, die kaum Platz bieten, um sich zu bewegen. Diese Käfige sind so klein, dass die Hühner oft nicht einmal ihre Flügel ausbreiten können. In allen Fällen werden die Tiere nicht nur in ihrer Bewegungsfreiheit beschränkt, sondern auch von Krankheiten und Stress geplagt.
Um eine hohe Eiproduktion zu erreichen, werden die Legehennen häufig mit Hormonen gefüttert. Viele Hühner werden nach nur 12 bis 18 Monaten, nachdem sie ihre maximale Leistung erreicht haben, geschlachtet, weil sie als "unproduktiv" gelten. Dies ist der traurige Zyklus, dem Milliarden von Legehennen ausgesetzt sind.